X:Dieses Lied erinnert mich an…

einen bestimmten Menschen in einer bestimmten Situation. Hier in diesem Jetzt gewinnt es neue Konturen:

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COULTERGEIST
Es ist Frühlingsmorgen. eine muntere Musik klingt aus dem Küchenradio. Sein Lächeln, das mir unvergesslich bleiben wird. und die Worte “It’s one of my favorites” während “X” in einer seltsamen Postition verharrt, den Zeigeinger punktiert Richtung Decke zeigt, die Augen weit öffnet, um mich auf eine ganz besondere Stelle aufmerksam zu machen, in der das Musikstück plötzlich aufhört, um dann wieder von Neuem zu beginnen: “…see…and here he does it again”. er beginnt zu tanzen.

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Don”t panic

Das Gebirge zieht an uns vorbei. Im Wiegen der Musik steuert er mit rasanter Geschwindigkeit und Prázesion die vereisten Kurven der Schnellstrasse an. Endlich kónnen wir uns aufwármen: 2000 Meter, ein Gletscher, 10 Stunden Wanderung bei minus 10 Grad; die letzten Gebirgs-Etappen des West-Highland-Track. “Eine zufállige aber wundervolle Begegnung…”, resümiert er für sich, als ich das Auto an der Jugendherberge verlasse. Ich teile seine Erkenntnis. Dennoch begenen wir uns nie wieder. Denn zu viele Worte über ein Wiedersehen werden gesprochen, ohne sie zu realisieren. Doch es reicht für einen Berg, 2000 Meter, eine Erinnerung und dieses Lied.

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Here is to you

Es ist kalt. Mir ist nicht nach Reden. Ich bin traurig. Wohl eher depremiert. Wir verlassen das Beatz und Kekse. Das Luisenviertel in Wuppertal. “Bevor Du gehst, hór Dir das eben mal an”. Ich hóre. Wir stehen da, paralisiert. Denn weder reden wir, noch schauen wir einander an. Aber nach 5 Minuten geht es mir besser. Wir waren uns nah, verbunden durch eine Musik. Irgendwie wurde mir bewusst, dass sich nicht alles mit Worten fassen laesst; egal, wie sehr man davon fasziniert sein kann, sie immer sprechen zu wollen. Aber Freundschaft sieht darúber hinweg, macht Worte unnótig und existiert eben einfach- irgendwo… irgendwie… aber eben einfach auch ohne Worte! Ich danke Dir.

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