Darf ich vorstellen…kurz?
Menschlein
- Roberto
28 Jahre, 183 cm, weiß. Psychologiestudent und Schriftsteller, Klavierspieler. Spanischenglischcechua. belesen, kritisch, verspielt, humervoll, sportlich und neugierig. Alternativmusik, Klassik und Techno. Kennt viele, liebt und bevorzugt aber die Einsamkeit. Möchte Peru verlassen, weil er seine Interessen hier nicht befrieden kann, und im Bereich Entwicklungspsychologie tätig werden. Sein größter Wunsch: Schriftsteller (Novellen)
Mein Bezug: Hat mich am ersten Tag im Unterricht direkt angesprochen und mir den Einstieg in diese Welt unbeschreiblich erleichtert. Lerngenosse und Freund.
- Vasco
26 Jahre, 180 cm, weiß. Jurist in einer “Non-Profit-Organisation” (ONG), Eigentümer unserer 8-er WG namens Amaru und Surfer. Spanischenglischdeutsch. Einjähriges Auslandsstudium in München. Engagiert für die Interessen und Rechte der durch den Staat oft korrupierten Bevölkerung Perus, ist er bemüht in seinem Arbeitsfeld Gerechtigkeit zu vermitteln und diese auch umzusetzen. Er besitzt ein sehr kritisches aber auch liebevolles Wesen. Mein Bezug: Mein erster Sprachbezug am Tag meiner Ankuft in Lima, Peru. Wie man in dem Video sieht ist Vasco stets bemüht die Harmonie in dem “Studenten-Haus” aufrechtzuerhalten (Hier: Imitation von Lord of the rings), geht auf jegliche Bedürfnisse der WG ein und ist dabei stets ein angenehmer und zuverlässiger Gesprächspartner. Er zeigt Verständnis für mein Unwohlbefinden in dem jetzigen trauten Heim…und entscheidet kurzerhand: “Dann bau ich Dir einfach ein neues!
- Leina Wald
Wer sie ist, vermag ich noch nicht genau zu sagen. Mein Bezug: Gedichte, die mich manchmal ein bisschen tráumen lassen. Gedanken bunter Natur. Und Worte warmen Inhalts. Eine zufállige Internetbekanntschaft. Doch Zufálle sind etwas schónes… und der Rest húllt sich in Schweigen… ausser ihr wollt es erlesen…
***
Örtlein
- Mancora (am Meer)
Es gibt immer 2 Seiten. Dieser Ausblick und die damit verbundenen Erinnerungen zählen zu den schönen Momenten Perus. Auch wenn die Anfahrtswege zeitlich aufwendig und mit gewissen Unannehmlichkeiten verbunden sind, so gibt es eine Vielzahl von Alternativen, um sich zu belohnen. Mancora gilt als touristische Hochburg, zählt gerade mal 150 Einwohner und bietet eine willkommene Abwechslung. Ob das wirklich Peru ist, ist eine andere Frage. Aber hier finden sich die unterschiedlichsten Realitäten. Einen Einblick in meine Stimmung an jenem Tag habt ihr hier:
- Paracas (Erdbebenopfer)
3 Tage nach meinem Abflug aus Deutschland erbebt Lima am 15 August 2007. Es ist gegen 20.00 Uhr. Wir befinden uns auf einem Marktplatz. Menschen rennen und schreien. Ich staune. 2 Minuten, die vieles verändern… vor allem in den Leben der anderen. Unsere WG beschließt etwas zu unternehmen. Geld wird überwiesen, Lebensmittel gekauft. 2 Tage später machen wir uns mit einem Laster voller Nahrungsmittel, Verpflegung und Ausrüstung für den Bau neuer Häuser auf nach Paracas. Paracas ist Naturschutzgebiet. Nun Krisenregion. Denn viele haben Häuser und Leben verloren. Unser Ziel sind vereinzelte, eher unbekannte Wohngegenden. Hier finden sich Bewohner, die ihren Lebensunterhalt mit Fischfang verdienen. Und irgendwo findet man dann uns. An der Hafenstadt Pisco lassen wir uns vorerst nieder. Denn die 4 stündige Fahrt war anstrengend und der wütende Sturm zieht uns dezent einen Strich durch die Rechnung. Heute werden wir uns klein halten, denn zu gefährlich ist die Weiterfahrt in die “Krisenregion”. Die Sicht ist versperrt, Bäume und Hausteile liegen auf der Straße, Telefonleitungen und Mobilnetz nicht existent. Wir schlagen unsere Zelte auf und warten ab… bis der “Wind” sich legt:
March 13, 2008 at 10:37 am |
klicke hier und lese unter -4-