Ich höre Dich. Sanft durchstreichst Du meine Sinne und berührst mich in den Tiefen meiner Seele. weckst etwas in mir, dass ich schon zuoft vergaß. Fast zu stark fühlt es sich. Mit Dir. Denn in diesen Momenten zerreist es mich danach ein Stück von Dir zu sein. Mich Dir leidenschaftlich hinzugeben. Offen. Frei. Ohne Sinne. Sinnlos und innig. In Dich zu fallen. Dich zu atmen und zu brechen. Gar zu spüren? Dich gleichsam zu lieben und zu schmieden. erzittern tut mein Geist in Dir, mein Leib durch Dich, mein Körper erfroren. gebannt noch mehr zu erfahren, zu fühlen. In Dir. Mich treiben zu lassen, von Dir, während Du einfach weitergehst in Deinem Rhytmus, nennst Du es. in Deiner Passion in meiner Liebe. In meinem Kern. In mir. Ich falle. und Du fängst mich. Ich entkleide. Und Du bekleidest mich. Ich sterbe. Und Du lässt mich sein. Begleitest Du mich doch auch in den Tod. Oder bist gar Du der Grund für diesen. Denn ich erscheine mir. Tot. Ohne Dein Dich. Erhasche ich nur einen kleinen Hauch von Sinnlichkeit, gestaltet durch einen Geist aus Kreativität und Farben, dessen Tiefe ich nicht zu zügeln mag. Will. Kann. Ich falle. Doch lass mich fallen. Denn Du bist kostbarer als ich. Denn zuoft vermagst Du es mir, wie kein anderer zu zeigen, wer ich bin. Lass mich Dein Schüler sein. Auch wenn Du doch eigentlich nicht mehr bist als irgendein Stück…von Konzert Oboe in G-Dur S2 Adagio, komponiert von Karl Ditters von Dittersdorf.
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