Archive for December, 2007

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December 17, 2007

weg gehe ich nun: Denn ein Semester hat sein Ende gefunden, Noten wurden beschlossen, Hausarbeiten absolviert, Pforten der Psychatrie versiegelt. Die Uni ist aus. Mit ihr endet mein erstes Semester an der “Universidad de Lima”.

hin gehe ich nun: Denn Cusco ist mir eine Sehnsucht. in den Bergen, bei Regen, kühler Brise, Nostalgie, Lichterspiel bei Nacht und Geschichten einer gar verlorenen Vergangenheit. Mit ihr beginnt ein Einblick in einen Traum. Um 13.05 heute mein Flug…und einen Monat lang wird Nimikonscience nun schweigen.

zurück gehe ich nun: Denn das Reisen ist mir eine Leidenschaft. Und auch das Zurückkommen nach einem Monat soll mir ein erfreuliches Erlebnis sein. Denn ich habe gelernt, Lima anzunehmen…mit allem, was dazugehört. Mit meiner Rückkunft beginnt mein zweites Semester und ein Praktikum in der Poliklinik.

Und zwischen alledem ein kleines Weihnachtslieblingslied von mir; denn Frohe Weihnachten und ein Jahr, das einen Anfang hat und in dessen Ende wir uns wiedersehen, wünscht euch euer Nicholas aus Peru:

Passionata

December 17, 2007

Ich höre Dich. Sanft durchstreichst Du meine Sinne und berührst mich in den Tiefen meiner Seele. weckst etwas in mir, dass ich schon zuoft vergaß. Fast zu stark fühlt es sich. Mit Dir. Denn in diesen Momenten zerreist es mich danach ein Stück von Dir zu sein. Mich Dir leidenschaftlich hinzugeben. Offen. Frei. Ohne Sinne. Sinnlos und innig. In Dich zu fallen. Dich zu atmen und zu brechen. Gar zu spüren? Dich gleichsam zu lieben und zu schmieden. erzittern tut mein Geist in Dir, mein Leib durch Dich, mein Körper erfroren. gebannt noch mehr zu erfahren, zu fühlen. In Dir. Mich treiben zu lassen, von Dir, während Du einfach weitergehst in Deinem Rhytmus, nennst Du es. in Deiner Passion in meiner Liebe. In meinem Kern. In mir. Ich falle. und Du fängst mich. Ich entkleide. Und Du bekleidest mich. Ich sterbe. Und Du lässt mich sein. Begleitest Du mich doch auch in den Tod. Oder bist gar Du der Grund für diesen. Denn ich erscheine mir. Tot. Ohne Dein Dich. Erhasche ich nur einen kleinen Hauch von Sinnlichkeit, gestaltet durch einen Geist aus Kreativität und Farben, dessen Tiefe ich nicht zu zügeln mag. Will. Kann. Ich falle. Doch lass mich fallen. Denn Du bist kostbarer als ich. Denn zuoft vermagst Du es mir, wie kein anderer zu zeigen, wer ich bin. Lass mich Dein Schüler sein. Auch wenn Du doch eigentlich nicht mehr bist als irgendein Stück…von Konzert Oboe in G-Dur S2 Adagio, komponiert von Karl Ditters von Dittersdorf.

Wenn sie träumt, (…)

December 9, 2007

Wie ein Schatten, der so recht gar nicht mehr existiert, sitzt Du dort. Auf der Treppe. Denn zu schwach erhellt die Kerze diesen Raum aus wheinachtlichem Kitsch. Überkreuzt sind Deine Beinchen. Ich vermag sie nicht als zierlich zu bezeichnen. Denn das wäre erlogen. Ruhig und verträumt legt sich bräunliches Haar über Schultern, die schon bald vieles mehr tragen müssen als nur einen Kopf, erfüllt von französischem Gedankengut. Denn Zeiten ändern sich. Und Deine Empfindung wird nicht mehr als ein dünner Faden von Erinnerung sein, die Du einst hattest in einer Stadt namens Lima. Sorgenfrei gleitet Dein Blick über das Lichtermeer aus bunten Farben, die als Kette eine gelbe Wand gegenüber Deiner Treppe zieren. Klassisch trägt sich Musik an Deine Ohren, um Dich in den Spitzen Deiner Finger zu kitzeln, die sich danach sehnen die Seiten einer schon fast verstaubten Geige wieder zu streichen. Doch Du begnügst Dich mit den Tönen meines Rechners in den ich diese Zeilen schreibe. Du bist Dir dessen nicht bewusst und wirst doch bald davon erfahren. Dein Blick wirkt schläfrig, illusioniert durch das hypnotisierende Ambiente dieses einen Momentes. Ein Schritt folgt dem anderen während Du gleich einem leisen Hauch, “Buenas noches”, sprichst, um in wenigen Minuten in einen tiefen Schlaf zu verfallen, der Dich wohlmöglich in einen Traum führt in dem sich auch ein Stück Wheinacht findet. Mit bunten Lichtern. Fern ab Deiner wahren Heimat und Freunde legst Du Dich, sowie auch all anderen in diesem Haus, zur Ruhe und träumst von einer Weihnacht, die dieses Jahr wohl für jeden von uns eine neue Wheinacht sein wird. So lass mich auch Dir eine gute Nacht wünschen, Chloé. Und träume schön…

Erstersamstagimadventzurweihnachtszeitbeginn

December 1, 2007