“Ach das tut uns leid, Herr Bellafiore. Unsere Zusagen brauchen immer einen Monat länger.”
Denn ich erhalte eine Zusage. Und falle in ein Loch. So viele Gedanken auf einmal. Die Mühen waren also nicht umsonst. 2 Stunden später bin ich wieder bei Sinn, denn die plumpe Zusage des DAAD am Telefon kommt doch sehr unerwartet und plötzlich. In 4 Wochen werde ich also fliegen. Und das bedeutet…zu viel als, dass ich es in Worte fassen möchte. Es steht fest. Ein neuer Weg pflastert mein Leben. Ich blicke mich um…fühle mich allein. Ich sehe nach hinten, und es schaudert mir bei dem Anblick, der zerrütteten Straße hinter mir. Denn diese Straße ist so uneben. Ich zwinge mich, nach vorne zu blicken. Denn ich fühle mich von diesem Chaos hinter mir angezogen. Doch vor mir…da legt sich, wie von Geisterhand ein Stein vor und neben den anderen…und…hm…er wirkt begehbarer. Und jezt sehe ich auch das eine oder andere bekannte Gesicht, das mir ein wenig Wärme schenkt. Wärme durchstreift mich. Ich bin etschlossen und geh weiterhin…aufrecht…in das Dunkel hinein, für das ich mich schon immer faszinieren konnte.
Ich gehe also, oder nicht?
Wer weiss, noch habe ich ja Zeit mich umzuentscheiden. Komisch. Denn irgendwie beruhigt mich dieser Gedanke. Ich sehe wieder, wie der Weg sich vor mir pflastert…die Steine legen sich weiterhin. Aber sie verlieren wieder an Ordnung…
Gedanken…lasst mich endlich ruhen!
Tags: DAAD, Stipendium