3 Tage in 3 Minuten
8. August 2007
Klar fühlt es sich an. Ein Raum voller Gedanken, Erinnerungen und Entscheidungen, der sich nun innerhalb kürzester Zeit leeren muss.
Seltsam fühlt es sich an. Es einfach alles so gehen zu lassen, ohne dem ganzen Prozess, die Zeit zu geben, dem ich ihm geben möchte.
Traurig stimmt es mich. Menschen, denen ich begegnet bin, erreichen zu wollen, es aber in so kurzer Zeit nicht schaffen zu können.
Freudig macht es mich, an meinem letzten Abend in Wuppertal, den einen oder anderen Menschen doch noch verabschieden zu dürfen.
Gespannt erwarte ich. Nur noch 4 Tage und ich fliege in eine andere Welt, die gar nicht so anders sein wird.
Weil auch hier suchen und finden die Menschen sich, treffen Entscheidungen und gehen weiter!
Dieser Umzug ging zu schnell. Oder hätte er möglicherweise gar nicht anders sein können. Nun? Ich erkenne für mich: Es ist nicht wichtig, was sein könnte, sondern wichtig, was ist, weil ich es bin!
Und so komme ich nun nach langem Zögern zu dem Entschluss, bereit zu sein, gehen zu können.
Und ich gehe…